25. März 2010
Während zunächst Massagen aus dem fernen Osten vorgestellt wurden, folgen nun jenen Formen, die im westlichen Abendland entwickelt wurden, um der traditionellen klassischen Massage kreative Alternativen an die Seite zu stellen. Diese sind heute in den Wellness-Einrichtungen sogar beliebter und verbreiteter, da das ganzheitlich-sinnliche Erlebnis im Vordergrund steht, nicht so sehr die medizinisch-therapeutische Wirkung. Was aber nicht bedeutet, dass die modernen Massage-Varianten wirkungslos seien! Aber kommen wir zur Sache:
Aromaöl-Massage
Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Massage, in der die unterschiedlichsten Aroma-Öle zum Einsatz kommen: meist sind es hochwertige ätherische Öle auf Basis von Mandel- oder Jojoba-Öl. Je nach den Bedürfnissen der jeweiligen Person können mit dem entsprechenden Aroma bestimmte Stimmungen ausgelöst werden: Die Massage regt an oder beruhigt, entspannt und harmonisiert. Es gibt sie als Ganz- und als Teilkörpermassage, die auch gerne in Zusammenhang mit Beauty-Treatments gegeben wird. Die reinen und natürlichen Inhaltsstoffe der verwendeten ätherischen Öle dringen tief in die Hautschichten ein und stimulieren abhängig von Art und Zusammensetzung auch das Nerven-Blut- und Lymphsystem, doch wirken die sinnlich duftenden Öle immer auch auf die Psyche. Aromaöl-Massagen vermitteln eine wohltuende Auszeit vom Alltagsstress, die sie bei Wellness-Freunden sehr beliebt macht.
Siehe auch im Wellness-Lexikon: Aromaölmassage
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1. März 2010
Um ein wenig Orientierung im Dschungel der Angebote zu bieten, seien hier ein paar zur Zeit in den Wellness-Tempeln der Republik verbreitete Massage-Arten kurz erläutert:
Shiatsu-Massage
Shiatsu ist eine Berührungskunst aus Japan und heißt wörtlich übersetzt: Druck mit dem Finger. Basierend auf dem System der traditionellen Chinesischen Medizin arbeitet Shiatsu mit den „Meridianen“, durch die im Verständnis der TCM die Lebensenergie fließt. Tiefwirkender Druck, sanfte Dehnung und Gelenkmobilisation regen den Fluss der Energie im Körper an, was die Selbsthilfekräfte aktiviert und der behandelten Person zu umfassender Entspannung verhilft.
Tuina-Massage
Sie ist die chinesische Variante der Meridian-Massage und dem Shiatsu ähnlich. Sinnvollerweise wird sie im Rahmen einer umfassenden TCM-Behandlung mit vorhergehender Diagnose gegeben, das sie nur dann auf die individuelle Situation des Behandelten abgestimmt werden kann.
Thai-Massage
Auch sie arbeitet mit den Druckpunkten der Meridiane. Zur Behandlung werden Handballen und Daumen, oft auch Ellenbogen und Füße eingesetzt. Zudem wird der Klient in “passive Yogahaltungen” gebracht - daher die volkstümliche Bezeichnung “Yoga für Faule”. Verspannungen und Verhärtungen werden in der Thai-Massage abgebaut, der Bewegungsapparat wird gelockert, Kreislauf und Stoffwechsel angeregt.
Ayurveda-Massage
Unter dieser Überschrift versammeln sich verschiedene Ganz- und Teilkörpermassagen, die auf der alten indischen Gesundheitslehre aufbauen. Oft ist dabei sehr viel Öl im Spiel, das hier nicht nur eine Funktion als Gleitmittel hat. Es wird auf die Konstitution des Patienten, seinen Momentanzustand und die erwünschte Wirkung abgestimmt, denn die Wahl des richtigen Öls beeinflusst maßgeblich die „Doshas“ des Organismus. Im Ayurveda sind das die unterschiedlichen Körper-Energien, deren Fluss durch die Behandlung harmonisiert werden soll.
Westliche Massage-Arten werden Gegenstand eines weiteren Artikel-Teils sein – schauen Sie bald wieder `rein!
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15. Februar 2010
Grundsätzlich wurde in den letzten Jahren ein klarer Trend zu Single Reisen festgestellt. Die Tatsache lässt sich vielleicht damit begründen, dass viel mehr Menschen heute alleine leben möchten, weil sie dadurch mehr flexibel sind und unabhängig von anderen bleiben. Wenn man einen Blick in die Vergangenheit wirft, dann war es fast unvorstellbar, dass eine Frau im Wellness-Hotel als Single einen schönen Urlaub alleine verbringt. Man merkt also ganz deutlich, dass sich die Zeiten geändert haben und natürlich müssen auch Gastronomen mit dem Trend zum Single Reisen gehen.
Aus diesem Grund wurden eigene Hotels kreiert, welche genau diese Zielgruppe, nämlich die Wellness Singles, verwöhnen sollen. Wer in einem dementsprechenden Quartier übernachtet, der kann sich somit nicht nur entspannen und einmal vom stressigen Alltag abschalten, sondern kann die Zeit zum Flirten und Kennenlernen von neuen, interessanten Menschen nutzen. Ein weiterer Vorteil für Single Reisen ist der Umstand, dass die meisten Gäste wirklich gleiches im Sinn haben, sie sind ja nicht umsonst auf Wellness Single Reisen. Nach einem derartigen Urlaub möchte man behaupten können, man ist entspannt, gut gelaunt und hat neue Freunden (oder vielleicht auch etwas mehr) kennen gelernt.
Die Schlagwörter Wellness und Single lassen somit Frauen- und auch Männerherzen schneller schlagen und versprechen eine tolle Zeit in diesen Hotels. Single Reisen wird vermutlich in Zukunft noch einen größeren Boom erleben, als dies in den letzten Jahren der Fall war, weil eben die Menschen entdeckt haben, dass man alleine manchmal mehr Spaß hat am Leben, als mit einem vielleicht teilweise nervenden Partner. Trotzdem sollte man erwähnen, dass Wellness-Singles irgendwie doch auf der Suche nach einem geeigneten Menschen sind, mit welchem sie zumindest eine schöne, entspannte und aufregende Zeit verbringen können. Ob mehr aus diesen Beziehungen werden wird, das wir sich in Zukunft herausstellen, wahrscheinlich wird auch der künftige Zeitgeist einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, wie Single Reisen in die Gesellschaft aufgenommen und akzeptiert werden.
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12. Februar 2010
Ursprünglich gab es im deutschen Kur- und Gesundheitswesen nur die gute alte klassische Massage: Ausgeübt nach festen Regeln durch Physiotherapeuten und den zum „Masseur u. Medizinischen Bademeister“ ausgebildeten Masseuren. Ihre Grifftechniken bestehen aus Streichungen, Walkungen, Knetungen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffen, die weitgehend ohne Öl auskommen, bzw. mit Öl gar nicht machbar wären.
Klassische Massage bewirkt eine besseren Durchblutung, lockert, dehnt und entkrampft das Muskelgewebe, und dient dem besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken). Danach fühlt man sich sehr entspannt und die Folgen einseitiger Belastungen wie z.B. das viele Sitzen sind spürbar vermindert.
Da die „Kunst der heilenden Berührung“ weit mehr Möglichkeiten umfasst, wundert es nicht, dass im Zuge des Wellness-Booms der letzten zehn Jahre immer mehr unterschiedliche Massagen angeboten wurden. Teils entstammen sie anderen Heil-Traditionen wie z.B. dem Ayurveda oder der Traditionellen Chinesischen Medizin, teils handelt es sich um Neuschöpfungen kreativer Massagelehrer, die sich weiter verbreiten, weil sie eben einfach gut tun.
Um ein wenig Orientierung im Dschungel der Angebote zu bieten, werden in den nachfolgenden Beiträgen ein paar zur Zeit in den Wellnesshotels der Republik verbreitete Massage-Arten kurz erläutert.
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4. Januar 2010
Viele Menschen in Europa - und vor allem auch in Österreich – haben den Wellnessurlaub für sich entdeckt und buchen diesen regelmäßig. Doch sind auch bei Wellnessurlauben die Qualitätsunterschiede häufig enorm und deutlich erkennbar. Aus diesem Grund sollen hier einige Kriterien angeführt werden, die ein gutes und „echtes“ Wellnesshotel ausmachen.
Erstes Kriterium bei einem Hotel ganz allgemein – und deshalb auch bei einem Wellnesshotel – ist seine Lage, also wo das Resort situiert ist. Beste Voraussetzung für eine erholsame Woche ist natürlich, wenn das Hotel in einer ruhigen Lage inmitten der Natur zu finden ist. Hier bieten sich dann tolle Möglichkeiten für entspannende Spaziergänge oder auch Nordic Walking-Einheiten sowie andere sportliche Ausflüge ins Grüne. Weiters sind natürlich die Mitarbeiter des Hotels von entscheidender Bedeutung, denn ein Wellnessurlaub ist eine Dienstleistung, dessen Qualität maßgeblich von den ausführenden Personen bestimmt wird. Qualifizierte Mitarbeiter in allen Bereichen sind das Um und Auf. Das bedeutet es sollten beispielsweise speziell ausgebildete Köche und zusätzliche Ernährungswissenschaftler, sowie Gesundheits- und Fitnesstrainer, um einige Beispiele zu nennen, im Hotel vorhanden sein.
Ein Wellnessbereich mit Pool und einer schönen Saunalandschaft sowie ein Fitnessraum gehören zum Standardrepertoire eines guten Wellnesshotels. Aber auch nach dem Wellnessurlaub sollten die Gäste noch einen Nutzen aus diesem ziehen können. Deshalb sollte auch mentales Training im Programm eines guten Wellnesshotels sein. Den Gästen müssen dabei von erfahrenem und gut ausgebildetem Fachpersonal Techniken und Übungen beigebracht werden, die sie auch in den eigenen vier Wänden jederzeit nachmachen können und welche das Wohlbefinden in stressigen Zeiten erhöhen. Beispiele dazu sind Yoga-Übungen, verschiedenste Stellungen und Übungen zur Muskelentspannung sowie Atemtraining.
Für das Wohlbefinden extrem wichtig ist eine regelmäßige Bewegung. Wellnesshotels sollten ein umfangreiches Angebot an Bewegungs- und Sportmöglichkeiten bieten, damit für jeden Gast die richtige Sportart – die diesem auch Spaß macht – dabei ist. Letztendlich geht es auch noch um die Schönheit, weshalb eine diplomierte Kosmetikerin ein absolutes Muss in einem hochwertigen Wellnesshotel ist.
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