Mode-Massagen - was ist dran?
Ursprünglich gab es im deutschen Kur- und Gesundheitswesen nur die gute alte klassische Massage: Ausgeübt nach festen Regeln durch Physiotherapeuten und den zum „Masseur u. Medizinischen Bademeister“ ausgebildeten Masseuren. Ihre Grifftechniken bestehen aus Streichungen, Walkungen, Knetungen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffen, die weitgehend ohne Öl auskommen, bzw. mit Öl gar nicht machbar wären.
Klassische Massage bewirkt eine besseren Durchblutung, lockert, dehnt und entkrampft das Muskelgewebe, und dient dem besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken). Danach fühlt man sich sehr entspannt und die Folgen einseitiger Belastungen wie z.B. das viele Sitzen sind spürbar vermindert.
Da die „Kunst der heilenden Berührung“ weit mehr Möglichkeiten umfasst, wundert es nicht, dass im Zuge des Wellness-Booms der letzten zehn Jahre immer mehr unterschiedliche Massagen angeboten wurden. Teils entstammen sie anderen Heil-Traditionen wie z.B. dem Ayurveda oder der Traditionellen Chinesischen Medizin, teils handelt es sich um Neuschöpfungen kreativer Massagelehrer, die sich weiter verbreiten, weil sie eben einfach gut tun.
Um ein wenig Orientierung im Dschungel der Angebote zu bieten, werden in den nachfolgenden Beiträgen ein paar zur Zeit in den Wellnesshotels der Republik verbreitete Massage-Arten kurz erläutert.





