Wandern, Wellness & Wintersport im Bayerischen Wald
Mittwoch, den 2. Dezember 2009
„Im Bayerischen Wald, im Bayerischen Wald, da werden die Leit’ ja so urururalt“ – so tönte ein Gassenhauer der Volksmusik schon in den 60gern. Lange vor dem Wellness- und Anti-Aging-Boom kündeten die eingängigen Reime von der Langlebigkeit der Alteingesessenen und damit von den gesunden Lebensbedingungen am “grünen Dach Europas”, wie man den Bayerischen Wald auch nennt.
Naturpark und Nationalpark Bayrischer Wald: ein Wanderparadies
Doch nicht nur Wald alleine findet der Reisende vor, der sich in diesem ältesten der europäischen Mittelgebirge aufhält: Zwischen der Donau und den Hochlagen entlang der bayerisch-böhmischen Grenze liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Mit über 300.000 Hektar Fläche gehört er zu den größten Naturparks Deutschlands und ist Teil des größten zusammenhängenden Waldgebietes Mitteleuropas.
Er bietet eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt: Von den Donauauen über die Blumenwiesen des Vorwaldes bis hin zu den Hochlagen-Fichtenwäldern und den Hochmooren an der tschechischen Grenze reicht das Gebiet. Seltene Tier- und Pflanzenarten, Luchs, Fischotter und botanische Seltenheiten wie die Holunderorchis und Arnika kommen hier noch vor.
Gut 6.000 Kilometer markierte Wanderwege und ein Radwegenetz von über 3.000 Kilometern erschließen den Erholungssuchenden die Naturpark-Landschaft. Viele Naturerlebnispfade und Infopavillons mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten ergänzen das touristische Angebot und bieten interessante Informationen zu Natur, Kultur und Historie der Naturparkregion.
Im Osten grenzt der Nationalpark Bayerischer Wald an die Naturparklandschaft an, in dem strengere Schutzregeln gelten und die Natur weitgehend ihrer Eigendynamik überlassen bleibt. So haben Naturparkbesucher quasi den „Urwald vor der Haustür“, der zu Exkursionen in die naturbelassene Wildnis einlädt, wie man sie sonst nirgends mehr in Deutschland findet.
Wintersport im Bayernwald
Der Bayerische Wald ist für seinen außerordentlichen Schneereichtum bekannt. Bedingt durch die relativ hohe Lage des Mittelgebirges und ist in den Kammlagen des Vorderen Waldes mit bis zu 120 Tagen Schneedecke und im Hinteren Wald mit bis zu 180 Tagen Schneedecke zu rechnen, die - je nach Winter – auf bis zu 250 cm anwachsen kann. Durchschnittlichen Schneehöhen liegen jedoch bei ca. 40–90 cm, man muss keine Angst haben, darin zu versinken!
Mehrere gut ausgebaute Wintersportzentren bieten alles, was das Herz der Brettlfreunde begehrt: Pisten und Loipen, Skatingbahnen und Snowboard-Strecken für jedes Leistungsniveau vom Skikindergarten bis zur anspruchsvollen Abfahrt. Auf Weihern, Seen und in Eishallen ziehen Schlittschuhläufer ihre Spuren, und das typisch bayerische Eisstockschießen kommt nirgendwo zu kurz. Auf Schneeschuhen erschließt sich den Wanderern der ganze Zauber der Winterlandschaft und ganz gemütlich lässt sich auf geräumten Winterwanderwegen die weiße Pracht bestaunen. Und wer mit Kinder unterwegs ist, wird die Kleinen mit einer Pferdeschlittentour durch die weiße Pracht mit Sicherheit begeistern!
Wohlige Entspannung und mehr
Es wundert nicht, dass sich in den letzte Jahre neben Wandern und Wintersport auch der Wellnessbereich im Bayerischen Wald rasant entwickelt hat. Die Anbieter der Region bieten ihren Entspannung Suchenden Gästen ein 24-Stunden-Wohlfühlerlebnis nach Maß: Wärme, heiße Dämpfe, duftende Öle, Massagen, verschiedenste Bäder, Solarien, Beauty-Behandlungen, Thermen und Fitness-Einrichtungen lassen keine Wünsche offen. Gesundheitsorientierte Wellness bieten die Wellvital-Hotels, deren Arrangements vornehmlich Medical Wellness-Anwendungen umfassen – sowohl aus westlichen als auch östlichen Traditionen.
Daneben bieten die geprüften Kneipp-Bauernhöfe Kuren nach den Grundsätzen des Pfarrer Kneipp: Frisches Wasser, Bewegung in der Natur, gesunde Ernährung, zur Ruhe kommen, Körper, Seele und Geist in Einklang bringen –ganzheitliche Erholung und Entspannung auf hohem Niveau.
Im Heilklimatischen Kurort Bodenmais ergänzen sich die heilsame Natur und moderne Medizin zum Nutzen der Kurgäste besonders harmonisch. In stillgelegten Bergwerken kommen sie in den Genuss der “Bodenmaiser Stollentherapie”, in Bäderabteilungen, Kur- und Fachkliniken werden Rheuma, Herz- und Kreislauferkrankungen, nervöse Erschöpfungszustände und viele andere Leiden behandelt.
Ob Wandern oder Wintersport, ob Wellness-Woche oder ausgewachsene Kur: der Bayerische Wald bietet eine kaum überschaubare Vielfalt an gesunden und wohltuenden Urlaubsmöglichkeiten – und wer einmal da war, kommt gerne wieder!






Am südlichsten Punkt Deutschlands liegt das Allgäu, das sich über Bayerns Südwesten und Baden-Württembergs Südosten bis nach Österreich erstreckt.
Zwischen Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten erstreckt sich eine spannende Natur- und Kulturlandschaft: Die Eifel hat sowohl Aktivurlaubern als auch Erholungssuchenden einiges zu bieten, allem voran ihre interessante geologische Geschichte.
Grünweiße Täler, weißblaue Berge, traumhafte Skipisten und bestens gepflegte Wanderwege - so kennt und liebt man das Allgäu, das ganzjährig zu den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands zählt.