Archiv der Kategorie ‘Wellness Wochenende‘

Ein Wellnesswochenende für die Schönheit – ja warum nicht?

Donnerstag, den 17. März 2011

Ein ganzes Wochenende der Verschönerung der eigenen Optik zu widmen, ist für viele Menschen ein eher entlegener Gedanke. Man überlässt solche Auszeit-Ideen jenen, die sich gerne aufwändig stylen und mindestens eine Stunde im Bad brauchen, bevor sie das Haus verlassen. Gibt es nicht so viel Wichtigeres als das eigene Aussehen?
Gar ein ganzes Wellnesswochenende der „Beauty“ zu widmen, erscheint nicht wenigen als etwas egozentrischer Event, der nicht ernsthaft in Betracht gezogen wird.

Beauty-Tage: Auszeiten aus dem Nützlichkeitsdenken

Auch ich habe ähnlich gedacht und zog Wellness-Wochenenden lange nur in Betracht, wenn sie versprachen, ordentlich was für die Gesundheit zu bringen. Am besten noch mit viel Bewegung, wandern, walken oder einem kurzen Yoga- oder QiGong-Kurs.

Sicher tut das dem Körper gut und ist gewiss nicht falsch, doch im Grunde spricht aus einer solchen Wahl genau das „Nützlichkeitsdenken“, dem man mal eine kurze Auszeit gönnen sollte.
Insofern dienen entspannte Beauty-Tage keinesfalls nur der vordergründigen Optik, sondern geben auch Gelegenheit zu einer inneren Umstimmung.
Mal aussteigen aus dem Rad der Nützlichkeiten und all dem Tun für Andere, sich etwas gönnen, bei dem einzig und alleine die eigene Person im Mittelpunkt steht. Selbst wenn oberflächlich betrachtet nur der Körper verschönert wird, so hat doch die Psyche auch etwas davon: es kann unglaublich gut tun, die innere Hürde zu überwinden!

Klassische Kosmetik und mehr

Beauty vital, Beauty-Traum. Harmony & Beauty oder “Heute nur ich” - so und ähnlich heißen die Beauty-Arrangements, die immer mehr Wellnesshotels anbieten. Anders als bei bloß der Entspannung oder Gesundheit dienenden Wellnesswochenenden steht meist eine klassische Gesichts- und Dekolletébehandlung im Mittelpunkt des Angebots. Wer sich das noch nie gegönnt hat, sollte es wirklich einmal versuchen! Man sitzt oder liegt ein bis zwei Stunden auf einem bequemen Liegestuhl und kann „wegträumen“, während kundige Hände das eigene Gesicht mit wohlriechenden Essenzen, pflegenden Masken und erfrischenden Wässerchen verwöhnen. Oft gehört auch eine wundervolle Gesichtsmassage dazu – danach fühlt man sich wie neu geboren!

Damit aber nicht genug. Je nach Arrangement kann man auch noch in den Genuss von Maniküre und Pediküre kommen. Ganz- oder Teilkörpermassagen von klassisch über Ayurveda bis HotStone entspannen und vitalisieren Körper und Geist.

Weiter werden gerne spezielle Bäder im Rahmen des Beauty-Wochenendes angeboten: zum Beispiel das Thalassobad mit Meerwasser und Algen, das Kleopatra-Bad mit Milch und pflegenden Ölen oder Aromabäder, die mittels ätherischer Öle entspannen oder auch anregen können.

Rund um die speziellen Beauty- und Verwöhn-Behandlungen steht im Allgemeinen auch ein vielfältiger SPA-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Farblicht-Refugien zur Verfügung, den man ausgiebig nutzen sollte!

Und wenn dann noch Zeit bleibt: Wie wäre es mit einem Spaziergang durch allerlei schöne Läden und Boutiquen, um auch der äußeren Hülle etwas Erneuerung und Verschönerung zu gönnen? Oder ein Friseurbesuch mit dem Wagnis einer neuen Frisur?

Entspannt, erholt und sichtlich verschönert starten wir dann wieder in den Alltag, widmen uns erneut dem „nützlichen Tun“ und werden bemerken: ein Wellnesswochenende „nur für mich“ dient auch der seelischen Balance. Wir haben ein erweitertes Selbstbewusstsein und mehr Kraft und Energie für all das, was uns zu Recht viel wichtiger ist als die eigene Optik.

Wellnesswochenende zu zweit

Sonntag, den 20. Februar 2011

Wellnesswochenende zu zweitLiebe, Lust und Leidenschaft – können Wellnesswochenenden sie zurück bringen ?

Stress im Beruf, Hetze im Alltag, durchgeplante Freizeit, weil man ja auch noch was Anderes erleben will: Nicht nur die Gesundheit bleibt da oft auf der Strecke, sondern auch die Partnerschaft.
Viele Paare bringen kaum mehr die Zeit für ein ruhiges Gespräch über Dinge jenseits des Alltags auf. Das übliche „Wie war dein Tag?“ wird zur Floskel, die Erotik erstarrt in Routine und verschwindet bei nicht wenigen Paaren nach ein paar Jahren gar ganz.

Zeit fürs Miteinander

Kann ein gemeinsames Wellnesswochenende daran etwas ändern? Eine breite Auswahl an Ratgeber-Literatur widmet sich dem Problem, wie Paare es schaffen können, auch nach Jahren noch (oder wieder) ein auch erotisch erfüllendes Miteinander zu erleben.
Es wäre unrealistisches „Werbe-Gedöhns“, zu behaupten, man brauche nur mal drei Tage „Romantik für zwei“, und alles wäre wieder im Lot.

Um füreinander auf Dauer attraktiv zu bleiben oder es wieder zu werden, braucht es den Mut, Verschiedenheiten auszuhalten, Konflikte auszutragen und nicht zu vermeiden, dem Partner Freiräume zum individuellen Erleben einzuräumen und vieles mehr. Ist aber die Bereitschaft da, selbst und mit dem Partner zu wachsen, braucht es aber vor allem eines: Zeit füreinander – unverplante stressfreie Zeit.

Wellnesswochenenden für zwei

Bleibt man in der gewohnten Umgebung, nützen oft die besten Vorsätze nichts: Freunde, Verwandte, Kinder und auch alles, was am Wochenende „noch eben mal schnell“ erledigt werden könnte, stören mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der Verwirklichung des Plans, es sich nur einfach mal gut gehen zu lassen. Und weil das so ist, haben viele Wellnesshotels und Wellness-Tempel spezielle Angebote für Paare entwickelt.
Unter Begriffen wie „Wellnesswochenende zu zweit“, „Romantik-Wochenende“, „Kuscheltage“, „Romantische Träume“ u.ä. werden Arrangements angeboten, die dem Bedürfnis, sich wieder mal ganz als Mann und Frau zu fühlen, entgegen kommen.

Was soll ein Wellnesswochenende für Paare bieten?

Das Basispaket der meisten Paar-Arrangements umfasst die Übernachtungen in einem Doppelzimmer oder einer Suite, die Nutzung eines SPA-Bereichs mit Saunalandschaft, sowie ein mehrgängiges Verwöhnmenü bzw. Candle-Light-Dinner. Hinzu kommen unterschiedliche Events und Anwendungen, entweder inklusive oder einzeln buchbar.

Hier ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten:

  • Schöne Räumlichkeiten: Sie wollen nicht bloß übernachten, sondern sich in ihrem „Refugium für zwei“ richtig wohl fühlen. Eine „Suite“ ist deutlich größer als ein Doppelzimmer – Platz zum wohnen, nicht nur zum schlafen. Eine Terrasse oder ein Balkon mit schöner Aussicht sind ebenfalls ein Plus, wogegen die Ausstattung mit Medien, TV, Internet etc. eher unwichtig ist. Sie wollen sich ja miteinander beschäftigen, nicht mit der Welt da draußen. Und: scheuen Sie sich nicht, das Bett zu checken – eine große, durchgängige Matratze sollte selbstverständlich sein.
  • SPA-Bereich: optimal, wenn bereits die Suite ein schönes Bad mit großer Wanne oder gar einen Whirlpool bereithält, wie es in manchen Hotels buchbar ist. Zumindest sollten Sie durchweg Zugang zu einem Hotel-eigenen Sauna-Bereich haben, um jederzeit gemeinsam entspannen zu können.
  • Anwendungen: Zum „Romantik-Wochenende“ passt es nicht, wenn doch wieder jeder seiner Wege geht und sich je anderen zärtlichen Händen überlässt. Widerstehen Sie der Versuchung, sich ein „Programm“ zu verpassen und wählen Sie Wellness-Anwendungen, die sie als Paar zusammen erleben können. Z.B. das Rasul-Bad: in einem intimen, oft orientalisch geschmücktem Dampfbad reibt man sich gegenseitig mit verschiedenen Heilerden ein und genießt das Peeling im heißen Dampf – sehr angenehm! Ebenso schön ist es, sich nach dem Saunagang gegenseitig mit wohlriechenden Ölen zu massieren – ganz selbst bestimmt, im intimen Rahmen und ohne Buchung.
  • Ausgehen: gehen Sie es gemütlich an und verzichten Sie auf anstrengende Touren oder aufregende Events. Ein schöner Spaziergang am See oder am Strand tut es auch – und lenkt Sie weniger von der Kommunikation mit dem Partner ab.

Schlussendlich: einmal ist keinmal! Gemeinsame Auszeiten sollten Teil Ihres Zusammenlebens und Erlebens werden, damit Sie über dem Alltagsstress nicht wieder vergessen, wie glücklich Sie mit Ihrem Partner sein können.

Christiane Bach

Ein Wellnesswochenende ganz nach Lust und Laune

Freitag, den 28. Januar 2011

YogaDo it yourself: Tipps zur Wahl des Zielortes…

Wer beruflich sehr eingespannt ist und auch im Alltag unter der Hektik unserer Zeit leidet, möchte vielleicht eine Auszeit nehmen, in der nicht schon wieder ein Terminkorsett die Erholungszeit strukturiert. Mal einfach nach Lust und Laune in den Tag hinein leben, sich nur Gutes gönnen, aber ohne jede Verpflichtung, ein ganzes Wellness Wochenende lang. Wär’ das `was für Sie?

Echte Erholung braucht Ortsveränderung

Manche Ratgeber empfehlen, es sich zu diesem Zweck daheim gemütlich zu machen. Keine Verabredungen, kein Medienkonsum, morgens ausschlafen und dann ein selbst bestimmtes Wellnessprogramm.
Das eigene Bad solle man in einen „Wellnesstempel“ verwandeln: Kerzen, angenehme Düfte, genüssliche Pflege- und Heilbäder in der Badewanne, Gesichtsmasken und Kneippsche Anwendungen – und ansonsten viel Ruhe, nette Spaziergänge, leichte Kost und vielleicht ein gutes Buch.

Das hört sich schön an, ist aber für die meisten Erholungsuchenden nicht wirklich umsetzbar – bzw. würde wieder einen Aufwand bedeuten, der der Absicht einer Auszeit direkt entgegen steht. Wer hat schon ein Bad, das zum „Wellnesstempel“ taugt? Zudem befindet man sich zuhause am Ort eingefleischter alter Gewohnheiten, die sich nicht mal eben so auf Knopfdruck abstellen lassen. Zu einem Wellnesswochenende, das den Namen verdient, gehört eben auch, den Geist frei zu machen von Alltagsgedanken – und das wird in den eigenen vier Wänden in aller Regel nicht gelingen.

Frische Luft, heilendes Klima, neue Horizonte

Die heilende Wirkung von Ortsveränderungen, insbesondere von Aufenthalten in der Natur und einem anderen Klima ist seit Beginn jeglichen „Kurwesens“ wohlbekannt. Die kurze Auszeit in Gestalt eines Wellnesswochenendes ist eine moderne Blüte gesundheitsorientierten Reisens, von der man sich natürlich nicht soviel erwarten darf wie von einem mehrwöchigen „Kurlaub“. Doch kann es nicht schaden, bei der Auswahl des Zielorts die Heilwirkungen der gewählten Landschaft zu beachten – die sind nämlich durchaus unterschiedlich:

  • Seeklima: man spricht auch vom „maritimen Reizklima“. Seeluft enthält Salz, Jod und Aerosole, die sich wohltuend auf einzelne Organe auswirken und den Stoffwechsel anregen. Winde und allergenfreie Luft tun ein Übriges, um Atemwegsbeschweren und Hautkrankheiten positiv zu beeinflussen. Also - besuchen Sie eines unserer Wellnesshotels an der Ostsee oder Wellnesshotels an der Nordsee !
  • Mittelgebirge: in den waldreichen Gegenden der Mittelgebirge gibt es viel frische und sauerstoffreiche Luft. Das „Schonklima“ ist gut für ältere und gebrechliche Reisende, doch ebenso hilfreich für alle Stressgeplagten. Herz-Kreislauf-Probleme werden gelindert und auch Stoffwechselkrankheiten werden gerne im Mittelgebirge behandelt. Geeignet hierfür sind unsere Wellnesshotels im Harz.
  • Hochgebirge: ein starkes Reizklima, das Ungeübten aufgrund des verminderten Luftdrucks, der verstärkten Strahlung und weiterer Faktoren eine längere Anpassungszeit abfordert. Wer Lagen ab 800 Meter aufwärts nicht gewöhnt ist, ist also bezüglich eines kurzen Wellnesswochenendes gut beraten, tiefere Lagen zu wählen. Es sei denn, man ist rundum fit und gesund und sucht den Kontakt zum Extrem. Hierzu passend vielleicht: unsere Wellnesshotels im Allgäu.

Am Zielort angekommen: Wellness in Eigenregie

In allen für ein Wellnesswochenende in Betracht kommenden Landschaften gibt es Hotels, die „unverplante“ Wochenendarrangements anbieten. Richten Sie Ihr Augenmerk auf den Wellnessbereich: eine schöne Saunalandschaft mit Pool sollte zur Verfügung stehen. Gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit, Wellness- und Beauty-Anwendung mit nur kurzfristiger Voranmeldung zu buchen, haben Sie alle Optionen für eine Auszeit „nach Lust und Laune“.

Eine weitere Möglichkeit ist, den Aufenthalt in der Nähe einer großen Therme zu wählen und sich dann jeweils eine Tageskarte zu kaufen. Die meisten Top-Thermen und auch Spaßbäder bieten zusätzlich die verschiedenartigsten Verwöhnprogramme an: von der Ayurveda-Massage über Thalasso-Behandlungen bis zum Floating-Tank. Und dank des Internets kann man das alles vorher genau erforschen.

Bewegung nicht vergessen!

Wer ein Sitzleben führt, sollte auch dem Bewegungsapparat etwas Gutes tun: täglich ein längerer Spaziergang bzw. eine kleine Wanderung auf abwechslungsreichen Wanderwegen wirken Wunder! Wählen Sie eine Landschaft, die Sie gerne erkunden wollen – und überlegen Sie, ob ihrer Stimmung weite Horizonte (Flachland, Meeresküste) oder idyllische Berge und Täler (Mittelgebirge) näher kommen. Denn für jeden funktioniert das „Seele baumeln lassen“ ein wenig anders.

Anders essen und dem eigenen Gefühl folgen

Zu guter letzt: suchen Sie nicht nach dem Bekannten, sondern wagen Sie auch beim Essen Experimente. Warum nicht mal ein Wochenende vegetarisch? Oder Vollwertkost, Rohkost, Traditionelle Chinesische Küche – evtl. wäre auch ein Fastenwochenende ein entlastender Beitrag für die eigene Gesundheit.

Wenn Sie all diesen Aspekten bei der Planung Ihres ganz persönlichen Wellnesswochenendes Aufmerksamkeit schenken, werden Sie vor Ort keinen Entscheidungsstress erleben. Vermeiden Sie aber auch die Versuchung, allzu viel in die kurze Zeit zu packen.
„Eigenregie“ heißt ja vor allem, jederzeit dem eigenen Gefühl folgen zu können.

Ihre Gastautorin Christiane Bach