Wellness-Urlaub auf Helgoland
Montag, den 22. September 2008
Genießen, relaxen und baden mit Seehunden und Kegelrobben
Die kleine Hochsee-Insel Helgoland ist mit 70 Kilometern die am weitesten vom Festland entfernte deutsche Insel.
Schon Heinrich Heine fuhr hier 1830 zur Kur und wurde zu seinen Nordsee-Gedichten inspiriert, Hoffmann von Fallersleben schrieb hier das „Lied der Deutschen“, das heute Nationalhymne ist.
Die Insel, auf der Friesisch offizielle zweite Amtsprache ist, gehört zu Schleswig Holstein, jedoch nicht zum Zollgebiet der EU und auch nicht zum Deutschen Steuergebiet. Vielen ist Helgoland deshalb als Ziel sogenannter „Butterfahrten“ ein Begriff, doch ist das wahrlich nicht alles, was die schon durch ihre Lage ein wenig exotische Insel zu bieten hat.
Seeheilbad mit therapeutischem Klima
Gegenüber den andere Nordseeinseln ist diese Lage „inmitten hoher See“ ein Vorteil, der Helgoland in der Rangliste der Seeheilbäder Europas weit vorne rangieren lässt.
Es ist der jod- und sauerstoffreichste Ort der Bundesrepublik, dessen Hochseeklima einen therapeutischen Reiz ausübt und gesundheitsfördernde, physiologische Reaktion des Körpers anstößt – noch ganz ohne dass man etwas dazu tut. Die in der Luft gemessenen Staubpartikel sind zehnmal so niedrig wie auf der Zugspitze, gefährliche Abgase sind nicht vorhanden, der Anteil an Pollen ist äußerst gering.
So ist ein Kur- oder Wellness-Urlaub auf Helgoland unter anderem optimal für Menschen mit Atemwegsproblemen und Allergiker.
Das vom Golfstrom erwärmte Meerwasser sorgt als Wärmespeicher über das ganze Jahr für ausgeglichene Temperaturen: es wachsen sogar Feigen und Maulbeerbäume, wie auch manch’ andere subtropische Pflanze, die auf dem Festland keine Chance hätte.
Im ortsansässigen Kurbetrieb werden neben den Atemwegserkrankungen auch chronisch rheumatische Erkrankungen, Abnutzungserscheinungen des Bewegungsapparats, Durchblutungsstörungen und behandelt. Die Medizin hat ihren Platz im Kurmittelhaus “La Mer”. Das Angebot reicht von Massagen über medizinische Bäder, Natur-Schlick-Anwendungen, Spezialbehandlungen für Hautkrankheiten, Krankengymnastik und Elektrotherapie bis zur biophysikalischen Regenerationskur.
Die Strandinsel „Düne“
Einen knappen Kilometer von der Hauptinsel entfernt und vom Tagestourismus fast unberührt liegt Helgolands Strandinsel “Düne”. 1000 Meter lang und 700 Meter breit warten 130.000 qm feinster Strand - ein Paradies für Sonnenanbeter und Natururlauber. Am Südstrand finden Familien mit Kindern ruhige Wasser, der Nordstrand lockt mit gischtender Brandung. Hier bleibt jedem selber überlassen, wie weit er sich ausziehen möchte. Die neugierigen Seehunde, die sich hier tagsüber tummeln und ebenfalls am Strand relaxen, stört es nicht.
Sport, Natur und Wohlfühl-Angebote
Man mag stauen, doch veranstaltet Helgoland alljährlich einen eigenen Marathonlauf. Ende Juli lockt eine Segelregatta viele Zuschauer. Das jährliche Beachvolleyball-Turnier findet bei der Jugend großen Anklang. Wer es ruhiger mag, begibt sich auf die „Themenwege“ (kostenlose Broschüre in der Helgoland-Touristik erhältlich) zu Kultur, Geschichte und Natur. Das ganze Jahr über kann man zudem interessante Vogelarten beobachten oder im Meerwasseraquarium „unter tauchen“.
Ein Higlight für Wellnessfreunde ist das neue Meerwasserschwimmbad „mare frisicum spa helgoland“ mit seiner völlig neu gestalteten Saunalandschaft mit finnischer Sauna, Saunarium, Soledampfbad und Ruheräumen mit einmaliger Aussicht auf das Meer, die Düne und den roten Felsen.
Angebote rund um SPA und Sport bieten natürlich auch ansässige Wellness-Hotels auf Helgoland in ausgezeichneter Qualität: Aqua-Fitness, Pilates, Rückenschule, Nordic Walking, Segeln mit der Hochsee Yachtschule Helgoland und geführte Wanderungen zu Helgolands Sehenswürdigkeiten bietet etwa das sehenswerte „Designhotel“ direkt an der Kurpromenade.






Kilometerlange, breite feinsandige Strände mit urwüchsiger, vielfältiger Natur, inseltypischer Bauweise und herzlichen Einwohnern so lässt sich die 45 km lange
Als Ausgangspunkte für Ihren
Natürliche Thermalquellen, die offen zutage treten, werden schon seit Jahrtausenden für Bade- und Heilzwecke genutzt. Eine ausgeprägte Badekultur entwickelte sich dann im Altertum.
Lust auf Wellen, Wind und weite Horizonte? Die Mecklenburgische Ostseeküste hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ziel für