Monatsarchiv für Oktober 2010

Wellnessurlaub im Südschwarzwald

Donnerstag, den 14. Oktober 2010

Die Wellnessregion Südschwarzwald erstreckt sich zwischen dem Elsass und der Schweiz entlang des Hochrhein und gilt als die Genießerecke Deutschlands.
Besonderer Beliebtheit erfreut sich die ausgeprägte Wellnesskultur dieser Region, welche die natürlichen Ressourcen zum Wohlfühlen der Gäste anwendet.
Im Südschwarzwald gibt es zudem Erlesenes auf den Tisch und eine reichhaltige Natur zum Aktivsein. Natürlich erfrischt und regeneriert die frische Luft des Schwarzwaldes und es gibt vielfältige Möglichkeiten der Erholung.
Ein Wellness Kurzurlaub im Schwarzwald lohnt zu jeder Jahreszeit !

Wellness in der Natur des Südschwarzwaldes

Der Südschwarzwald ist gekennzeichnet durch ein zentrales Hochgebiet mit dem Feldberg mit 1.493 Metern Höhe und dem Herzogenhorn mit 1.415 Metern Höhe. Als Schwarzwaldhauptstadt gilt Freiburg im Breisgau mit einem südländisch milden Klima. Die gesamte Region lädt zum ausgiebigen Wandern und Radwandern ein.
Jede Menge Freizeitsport bietet das Feldberggebiet und das Seebachtal, in dem die beiden Seen Feldsee und Titisee im Sommer auch zum Wassersport einladen.
Einzigartige Impressionen bieten die vielen Naturdenkmäler der Region Südschwarzwald, zu denen der Schluchsee und der Windgfällweiher ebenso zählen wie das Belchengebiet mit dem Nonnenmattweiher, das Höllental mit der beeindruckenden Ravennaschlucht, die Wutachschlucht oder die Albschlucht, die Wehraschlucht und der Präger Gletscherkessel. Beim Wandern sind in dieser Region auch verschiedene Wasserfälle und Hochmoore zu erleben.

Verwöhnen Sie Ihre Haut mit Erlesenem aus der Natur

Wer im Südschwarzwald Wellness bucht, wird mit Gutedeltrauben und Stutenmilch, mit Thermenspaß und Massagen, Wickeln und Masken verwöhnt. Die patentierte Gutedelkur nutzt die Kraft der Traube für die Schönheit der Haut. Wer sich kosmetisch verwöhnen lassen will, wird mit dieser Kur-Anwendung exklusive Regeneration erleben.
Eine weitere ganz besondere Wellnessanwendung bieten die Stutenmilch- und Molkeprodukte aus Hinterzarten. Die frischen Molkeprodukte verwöhnen gestresste Haut und versorgen sie mit den lebensnowendigen Mineralstoffen, Vitaminen und Proteinen. Nicht nur Haut und Haare lassen sich hier verwöhnen, auch die Seele profitiert von den Wellnessanwendungen.

SPA- und Thermen-Spaß

Zum perfekten Wellnessurlaub zählt neben frischer Luft und Bewegung auch der Genuss im Wasser. Wer mal Abstand braucht und sich ein Wellnesswochenende gönnen will, findet z.B. im Bad Krozinger Thermalbad Wochenend-SPA und Relax-Vergnügen oder in Feldberg Bio-Sauna, Dampfbad und Hallenbadespaß. Hier sind auch die Kleinen gut aufgehoben und dürfen nach Herzenslust die Riesen-Wasserrutsche genießen.

Wer sich kurmäßig verwöhnen lassen will, findet in Bad Säckingen in der Aqualon Therme Mineral-Thermal-Spaß. In diesem größten medizinischen Wellnesszentrum der Region sprudelt das Heilwasser direkt aus dem Urgestein in die Sprudelliegen oder durch die Brodelbucht. Außergewöhnliche Badefreueden bietet das Japanische Außensauna-Areal.
Auch in Freiburg lässt es sich im Feuchten wohl sein. Das Freiburger Eugen Keidel Bad lädt zum Wasserspaß auf 1.800 Quadratmeter ein.

Ausflugsziele im Südschwarzwald

Die Region Südschwarzwald bietet beim Wellnessaufenthalt viele Ausflugsmöglichkeiten mit Stadt- und Kultur-Impressionen. So lädt das Schloss Bürgeln und die Bad-Ruinen in Badenweiler zum Bummeln ein. Titisee-Neustadt lockt mit seiner Seenlage und das Kloster St. Trudpert bietet Abwechslung im Obermünstertal.
Abwechslung beim Wellnessurlaub bieten die Höllentalbahn und die Drei-Seen-Bahn. Beschaulich wird es im Glottertal mit seinen fröhlichen Blumenwiesen und den üppigen Obst- und Weingärten, die sich mit dunklen Tannenwäldern mischen. Bekannt ist das malerische Tal durch die Serie “Schwarzwaldklinik”.

Wellness-Hotels im Südschwarzwald

Die Region Südschwarzwald ist traditionell auf Gäste eingestellt und zeichnet sich mit sehr vielen Hotels aus, die Wellness als Programm anbieten. Sie bieten einen hohen Komfort, erstklassigen Service und natürlich alle Möglichkeiten, Wellness zu genießen. Wellnesshotels sind in den Städten des Südschwarzwaldes ebenso zu finden wie in den kleineren, idyllischen Ortschaften.
Wer Wellness im Schwarzwald buchen will, findet ausgezeichnete Schwarzwald-Wellnesshotels beispielsweise in den Städten Bad Bellingen und Badenweiler, Donaueschingen, im Glottertal, in Hinterzarten und in Höchenschwand, am Schluchsee und in St. Blasien oder in Todtnauberg.
Ob für einen Relax-Wochenende oder als Kuschelarrangement, für den Kururlaub oder einfach als wellnessorientierter Urlaub, es gibt für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis das passende Wellness-Arrangement.

Yoga I: Welcher Stil passt zu wem?

Freitag, den 1. Oktober 2010

YogaYoga tut gut, Yoga ist gesund, mit Yoga schaffen wir den so nötigen Ausgleich unserer vornehmlich sitzenden Lebensweise. Yoga hält aber auch fit, beweglich, lehrt Entspannung und das richtige Atmen, klärt den Geist und verbessert die Konzentrationsfähigkeit.
Das Loblied auf die jahrtausende alte Übungstradition könnte man lange fortsetzen, doch wer sich heute vornimmt, nun endlich mal den Einstieg zu wagen, steht bald vor verwirrenden Fragen: Yoga, ja sicher – aber welcher Yoga?

Die ganzheitliche Bewegungskunst erlebt seit der Jahrtausendwende einen regelrechten Boom, Yogastunden werden in Kur- und Wellnesseinrichtungen, Wellnesshotels, Fitness-Centern und im Rahmen von gesundheitsorientierten Urlaubsreisen angeboten.
Es ist jedoch gar nicht mehr so leicht, den fürs eigene Leben passenden Stil im etwas unübersichtlichen Angebot zu finden. Hatha-, Iyengar-, Kundalini-, Ashtanga-Yoga sind nur einige der angebotenen Varianten – womit sollte man denn nun anfangen? Für eine grobe Orientierung seien hier einige verbreitete Varianten kurz erläutert.

Hatha Yoga

Den klassischen Hatha-Yoga kann man als die Urform ansehen, die allerdings im alten Indien nicht isoliert, sondern in Zusammenhang mit Meditation und einer insgesamt asketischen Lebensweise geübt wurde.
Heute wird Hatha-Yoga als eine Aufeinanderfolge spezifischer Übungen gelehrt, in denen es darauf ankommt, in die jeweilige Haltung (Asana) hinein zu gehen, ein paar Atemzüge darin zu verharren und dann in die Ausgangsposition zurück zu kommen. Nicht der Ehrgeiz, die Übungen möglichst ins (schmerzhafte) Extrem zu treiben, ist das Ziel, sondern die korrekte Ausführung auf „machbarem“ Level bei zunehmender Konzentration auf Haltung, Körperspannung und den Atem. Je nach Schule bzw. Lehrer gehört auch eine Phase der stillen Meditation zu einer Hatha-Yoga-Stunde.
Der klassische Stil ist für alle Altersgruppen geeignet, auch Menschen mit leichten Beschwerden können ihn üben und davon profitieren.

Eine Variante des Hatha-Yoga ist der Ivengar-Yoga, der mit Hilfsmitteln (Gurten, Klötzen, Kissen o.ä.) geübt wird, die Anfängern das Einnehmen der Haltungen erleichtern sollen. B. K. S. Iyengar, der im Westen zu den bekanntesten Yoga-Lehrern zählt, legt großen Wert auf Perfektion. Sein Stil ist sehr körperorientiert und für Anfänger ausgesprochen fordernd – also nicht ganz so optimal für ältere, weniger fitte Menschen, die evtl. auch gesundheitliche Probleme haben.

Auch Sivananda-Yoga ist klassischer Hatha-Yoga, eingeführt und bekannt geworden durch Swami Sivananda, einer der großen Yoga-Meister Indiens (1963 verstorben). Anders als „normaler“ Hatha-Yoga umfasst dieser Stil jedoch viel mehr als Übungsstunden: richtige Atmung und Entspannung, vegetarische Ernährung, positives Denken sowie Meditation werden ebenfalls vermittelt. Und die indische Lehre des Vedanta, eines der sechs philosophischen Systeme des Hinduismus, wird in die Praxis miteinbezogen. Wer „nur“ vor hat, sich und seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, ist von diesem äußerst ganzheitlichen Yoga aus einer anderen Kultur vermutlich schnell überfordert.

Power-Yoga / Ashtanga-Yoga

Ein eher fitnessorientierter und kraftvoller Yoga-Stil, der vor allem in den USA verbreitet ist, jedoch auch hierzulande immer mehr Freunde findet. Es handelt sich dabei um ein sehr dynamisches Üben langer, genau festgelegter Übungsreihen, die aus klassischen Yoga-Übungen zusammen gesetzt sind.
Entsprechend enthält Ashtanga-Yoga kaum meditative und spirituelle Elemente und ist für Anfänger sehr fordernd. Für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen also eher weniger empfehlenswert, doch für sportlich Ambitionierte mit guter Kondition durchaus geeignet. In Fitnessstudios werden Varianten dieses Stils des Öfteren als „Power-Yoga“ angeboten

Kundalini-Yoga

Ende der 1960er Jahre machte Yogi Bhajan den Kundalini-Stil in den USA bekannt. Es handelt sich ebenfalls um eine den Körper stark fordernde Variante, die die im Becken ruhende “Schlangenkraft”, die universelle Lebensenergie, wecken soll. Die Teilnehmer müssen oft mehrere Minuten in den einzelnen Übungen verweilen und dabei intensiv atmen. Auch Meditation und das Rezitieren von Mantras gehören zum Programm.
Übende, die bereit sind, sich auf eine spirituelle Gemeinschaft einzulassen und ihren Lebensstil deutlich zu verändern, könnten von diesem Yoga profitieren.

Wissenswertes über weitere Yoga-Varianten und wie man es anstellt, einen geeigneten Lehrer zu finden, wird Gegenstand eines weiteren Artikels in dieser Reihe sein. Schauen Sie mal wieder rein!