Wellnessurlaub am Meer: Nordsee oder Ostsee?
Donnerstag, den 29. Mai 2008
Kennen Sie jemanden, der seine Wellnessreisen oder Wellness-Wochenenden mal an der Nordsee, mal an der Ostsee verbringt? Solche Zeitgenossen sind seltene Ausnahmen, denn allermeist sind die Liebhaber der deutschen Küsten treue Stammgäste.
Immerhin gibt diese Tatsache denjenigen Hinweise, die bisher eher südliche Ozeane oder Berglandschaften bereisten: ob Nord- oder Ostsee ist nicht egal, See, Sand, Sonne sind keinesfalls überall gleich, ja nicht einmal ähnlich. Und deshalb gibt es den „Nordsee-Typ“, der es in der östlichen „Badewanne“ keinen Tag aushalten würde, und umgekehrt Ostsee-Freunde, die von der „steifen Brise“ am nördlichen Meer in die Flucht geschlagen werden.
Vom Temperament der Strände
Um Neulingen die Entscheidung zu erleichtern, wollen wir hier ein paar Unterschiede zwischen den beiden deutschen Küstenlandschaften aufführen und Vergleiche anstellen:
Die Ostsee, auch Baltisches Meer genannt, ist ein flaches Binnenmeer. Sie ist mit der Nordsee nur durch die Wasserstraßen Øresund, Großer Belt, Kleiner Belt, Kattegat und Skagerrak verbunden. Im Vergleich zur Nordsee ist sie deshalb nicht so rau. Ebbe und Flut sind kaum ausgeprägt, sie wirkt nahezu gezeitenlos, so dass man im Sommer jederzeit baden kann. Genau das Richtige also für Familien: harmlose Wellen, weite Sandstrände, beständigeres und mildes Wetter, sowie die meisten Sonnenstunden Deutschlands. Wer keinen reinen Strandurlaub mag, findet an der Ostseeküste viel Abwechslung und alternative Angebote.
Die Nordseeküste ist geprägt von großen Wattflächen, die häufig durch die Gezeiten trocken fallen. Dann ist das Meer stundenlang weit weg, eine Freude für alle, die gerne im Watt wandern. Das Hinterland ist größtenteils sehr flach (man sagt, dass man schon Mittwochs sieht, wer am Sonntag zu Besuch kommt ) und es ist fast immer windig.
Meteorologisch gesehen liegt die Nordsee mitten in den Zugbahnen der nordatlantischen Tiefdruckgebiete, und so ist das Wetter entsprechend wechselhaft und stürmisch. Genau das Richtige für Segler und Surfer, für lange Strandspaziergänge und Wanderungen auf den Deichkronen.
Gemeinsam ist den beiden Meeren die Höchsttemperatur des Wassers von 18 Grad, doch unterschieden sie sich im Salzgehalt: In der Ostsee vermischt sich das einströmende Salzwasser der Nordsee mit dem Süßwasser der Flüsse zu einem Salzgehalt 1,8 und 0,3 Prozent. Die Nordsee ist mit 3,5 Prozent Salz vergleichsweise „schwer gesalzen“, was bei verschiedenen Hautkrankheiten allerdings kein Nachteil ist.
Gesundheit und Wellness
Unter dem Aspekt einer „Klima-Kur“ betrachtet, hilft das rauere Nordsee-Klima Urlaubern mit niedrigem Blutdruck und geschwächtem Immunsystem, ebenso sind Allergiker hier richtig. Wer dagegen unter Bluthochdruck oder Gefäßverkalkung leidet, ist an der Ostsee besser aufgehoben, doch gibt es auch hier das sprichwörtliche „gesunde Reizklima“, das bei vielerlei Beschwerden zur Besserung verhilft.
Wellness-Oasen mit Rundum-Wohlfühlprogramm gibt es an beiden deutschen Küsten in schier unüberschaubarer Fülle. Gepflegte Wellnesshotels und erstklassige Wellnesszentren lassen jeden das individuell passende Arrangement finden. Z.B. Thalasso-Kuren, die auf dem idealen Zusammenwirken der Reizfaktoren Meerwasser, Schlick und Sand aufbauen, dazu Bäder und Packungen mit Heilerde, Moor und Kreide.
Sauna-Freunde genießen die mancherorts vorhandenen Strand-Saunen, und wer auch etwas für die Schönheit tun will, findet in gut eingeführten Schönheitsfarmen ein breites Angebot.
Sollten Sie sich für einen Wellnessurlaub an der Nordsee entscheiden, empfehlen wir Ihnen beispielsweise unser Wellnesshotel in Ostfriesland in Aurich, unser Wellnesshotel an der Nordsee bei Ostbense oder auch unser Wellness Hotel auf Helgoland.
Auch zahlreiche Wellnesshotels an der Ostsee können wir Ihnen empfehlen und offerieren.






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