Mode-Massagen - Massagen aus dem fernen Osten

1. März 2010

Um ein wenig Orientierung im Dschungel der Angebote zu bieten, seien hier ein paar zur Zeit in den Wellness-Tempeln der Republik verbreitete Massage-Arten kurz erläutert:

Shiatsu-Massage
Shiatsu ist eine Berührungskunst aus Japan und heißt wörtlich übersetzt: Druck mit dem Finger. Basierend auf dem System der traditionellen Chinesischen Medizin arbeitet Shiatsu mit den „Meridianen“, durch die im Verständnis der TCM die Lebensenergie fließt. Tiefwirkender Druck, sanfte Dehnung und Gelenkmobilisation regen den Fluss der Energie im Körper an, was die Selbsthilfekräfte aktiviert und der behandelten Person zu umfassender Entspannung verhilft.

Tuina-Massage
Sie ist die chinesische Variante der Meridian-Massage und dem Shiatsu ähnlich. Sinnvollerweise wird sie im Rahmen einer umfassenden TCM-Behandlung mit vorhergehender Diagnose gegeben, das sie nur dann auf die individuelle Situation des Behandelten abgestimmt werden kann.

Thai-Massage
Auch sie arbeitet mit den Druckpunkten der Meridiane. Zur Behandlung werden Handballen und Daumen, oft auch Ellenbogen und Füße eingesetzt. Zudem wird der Klient in “passive Yogahaltungen” gebracht - daher die volkstümliche Bezeichnung “Yoga für Faule”. Verspannungen und Verhärtungen werden in der Thai-Massage abgebaut, der Bewegungsapparat wird gelockert, Kreislauf und Stoffwechsel angeregt.

Ayurveda-Massage
Unter dieser Überschrift versammeln sich verschiedene Ganz- und Teilkörpermassagen, die auf der alten indischen Gesundheitslehre aufbauen. Oft ist dabei sehr viel Öl im Spiel, das hier nicht nur eine Funktion als Gleitmittel hat. Es wird auf die Konstitution des Patienten, seinen Momentanzustand und die erwünschte Wirkung abgestimmt, denn die Wahl des richtigen Öls beeinflusst maßgeblich die „Doshas“ des Organismus. Im Ayurveda sind das die unterschiedlichen Körper-Energien, deren Fluss durch die Behandlung harmonisiert werden soll.

Westliche Massage-Arten werden Gegenstand eines weiteren Artikel-Teils sein – schauen Sie bald wieder `rein!

Wenn Wellness mit Single verschmilzt

15. Februar 2010

Hotel Aviva ÖsterreichGrundsätzlich wurde in den letzten Jahren ein klarer Trend zu Single Reisen festgestellt. Die Tatsache lässt sich vielleicht damit begründen, dass viel mehr Menschen heute alleine leben möchten, weil sie dadurch mehr flexibel sind und unabhängig von anderen bleiben. Wenn man einen Blick in die Vergangenheit wirft, dann war es fast unvorstellbar, dass eine Frau im Wellness-Hotel als Single einen schönen Urlaub alleine verbringt. Man merkt also ganz deutlich, dass sich die Zeiten geändert haben und natürlich müssen auch Gastronomen mit dem Trend zum Single Reisen gehen.

Aus diesem Grund wurden eigene Hotels kreiert, welche genau diese Zielgruppe, nämlich die Wellness Singles, verwöhnen sollen. Wer in einem dementsprechenden Quartier übernachtet, der kann sich somit nicht nur entspannen und einmal vom stressigen Alltag abschalten, sondern kann die Zeit zum Flirten und Kennenlernen von neuen, interessanten Menschen nutzen. Ein weiterer Vorteil für Single Reisen ist der Umstand, dass die meisten Gäste wirklich gleiches im Sinn haben, sie sind ja nicht umsonst auf Wellness Single Reisen. Nach einem derartigen Urlaub möchte man behaupten können, man ist entspannt, gut gelaunt und hat neue Freunden (oder vielleicht auch etwas mehr) kennen gelernt.

Die Schlagwörter Wellness und Single lassen somit Frauen- und auch Männerherzen schneller schlagen und versprechen eine tolle Zeit in diesen Hotels. Single Reisen wird vermutlich in Zukunft noch einen größeren Boom erleben, als dies in den letzten Jahren der Fall war, weil eben die Menschen entdeckt haben, dass man alleine manchmal mehr Spaß hat am Leben, als mit einem vielleicht teilweise nervenden Partner. Trotzdem sollte man erwähnen, dass Wellness-Singles irgendwie doch auf der Suche nach einem geeigneten Menschen sind, mit welchem sie zumindest eine schöne, entspannte und aufregende Zeit verbringen können. Ob mehr aus diesen Beziehungen werden wird, das wir sich in Zukunft herausstellen, wahrscheinlich wird auch der künftige Zeitgeist einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, wie Single Reisen in die Gesellschaft aufgenommen und akzeptiert werden.

Mode-Massagen - was ist dran?

12. Februar 2010

MassagenUrsprünglich gab es im deutschen Kur- und Gesundheitswesen nur die gute alte klassische Massage: Ausgeübt nach festen Regeln durch Physiotherapeuten und den zum „Masseur u. Medizinischen Bademeister“ ausgebildeten Masseuren. Ihre Grifftechniken bestehen aus Streichungen, Walkungen, Knetungen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffen, die weitgehend ohne Öl auskommen, bzw. mit Öl gar nicht machbar wären.

Klassische Massage bewirkt eine besseren Durchblutung, lockert, dehnt und entkrampft das Muskelgewebe, und dient dem besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken). Danach fühlt man sich sehr entspannt und die Folgen einseitiger Belastungen wie z.B. das viele Sitzen sind spürbar vermindert.

Da die „Kunst der heilenden Berührung“ weit mehr Möglichkeiten umfasst, wundert es nicht, dass im Zuge des Wellness-Booms der letzten zehn Jahre immer mehr unterschiedliche Massagen angeboten wurden. Teils entstammen sie anderen Heil-Traditionen wie z.B. dem Ayurveda oder der Traditionellen Chinesischen Medizin, teils handelt es sich um Neuschöpfungen kreativer Massagelehrer, die sich weiter verbreiten, weil sie eben einfach gut tun.

Um ein wenig Orientierung im Dschungel der Angebote zu bieten, werden in den nachfolgenden Beiträgen ein paar zur Zeit in den Wellnesshotels der Republik verbreitete Massage-Arten kurz erläutert.

Das zeichnet ein „echtes“ Wellnesshotel aus

4. Januar 2010

Hotel Guglwald ÖsterreichViele Menschen in Europa - und vor allem auch in Österreich – haben den Wellnessurlaub für sich entdeckt und buchen diesen regelmäßig. Doch sind auch bei Wellnessurlauben die Qualitätsunterschiede häufig enorm und deutlich erkennbar. Aus diesem Grund sollen hier einige Kriterien angeführt werden, die ein gutes und „echtes“ Wellnesshotel ausmachen.

Erstes Kriterium bei einem Hotel ganz allgemein – und deshalb auch bei einem Wellnesshotel – ist seine Lage, also wo das Resort situiert ist. Beste Voraussetzung für eine erholsame Woche ist natürlich, wenn das Hotel in einer ruhigen Lage inmitten der Natur zu finden ist. Hier bieten sich dann tolle Möglichkeiten für entspannende Spaziergänge oder auch Nordic Walking-Einheiten sowie andere sportliche Ausflüge ins Grüne. Weiters sind natürlich die Mitarbeiter des Hotels von entscheidender Bedeutung, denn ein Wellnessurlaub ist eine Dienstleistung, dessen Qualität maßgeblich von den ausführenden Personen bestimmt wird. Qualifizierte Mitarbeiter in allen Bereichen sind das Um und Auf. Das bedeutet es sollten beispielsweise speziell ausgebildete Köche und zusätzliche Ernährungswissenschaftler, sowie Gesundheits- und Fitnesstrainer, um einige Beispiele zu nennen, im Hotel vorhanden sein.

Ein Wellnessbereich mit Pool und einer schönen Saunalandschaft sowie ein Fitnessraum gehören zum Standardrepertoire eines guten Wellnesshotels. Aber auch nach dem Wellnessurlaub sollten die Gäste noch einen Nutzen aus diesem ziehen können. Deshalb sollte auch mentales Training im Programm eines guten Wellnesshotels sein. Den Gästen müssen dabei von erfahrenem und gut ausgebildetem Fachpersonal Techniken und Übungen beigebracht werden, die sie auch in den eigenen vier Wänden jederzeit nachmachen können und welche das Wohlbefinden in stressigen Zeiten erhöhen. Beispiele dazu sind Yoga-Übungen, verschiedenste Stellungen und Übungen zur Muskelentspannung sowie Atemtraining.

Für das Wohlbefinden extrem wichtig ist eine regelmäßige Bewegung. Wellnesshotels sollten ein umfangreiches Angebot an Bewegungs- und Sportmöglichkeiten bieten, damit für jeden Gast die richtige Sportart – die diesem auch Spaß macht – dabei ist. Letztendlich geht es auch noch um die Schönheit, weshalb eine diplomierte Kosmetikerin ein absolutes Muss in einem hochwertigen Wellnesshotel ist.

Wandern, Wellness & Wintersport im Bayerischen Wald

2. Dezember 2009

Bayerischer Wald„Im Bayerischen Wald, im Bayerischen Wald, da werden die Leit’ ja so urururalt“ – so tönte ein Gassenhauer der Volksmusik schon in den 60gern. Lange vor dem Wellness- und Anti-Aging-Boom kündeten die eingängigen Reime von der Langlebigkeit der Alteingesessenen und damit von den gesunden Lebensbedingungen am “grünen Dach Europas”, wie man den Bayerischen Wald auch nennt.

Naturpark und Nationalpark Bayrischer Wald: ein Wanderparadies

Doch nicht nur Wald alleine findet der Reisende vor, der sich in diesem ältesten der europäischen Mittelgebirge aufhält: Zwischen der Donau und den Hochlagen entlang der bayerisch-böhmischen Grenze liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Mit über 300.000 Hektar Fläche gehört er zu den größten Naturparks Deutschlands und ist Teil des größten zusammenhängenden Waldgebietes Mitteleuropas.
Er bietet eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt: Von den Donauauen über die Blumenwiesen des Vorwaldes bis hin zu den Hochlagen-Fichtenwäldern und den Hochmooren an der tschechischen Grenze reicht das Gebiet. Seltene Tier- und Pflanzenarten, Luchs, Fischotter und botanische Seltenheiten wie die Holunderorchis und Arnika kommen hier noch vor.

Gut 6.000 Kilometer markierte Wanderwege und ein Radwegenetz von über 3.000 Kilometern erschließen den Erholungssuchenden die Naturpark-Landschaft. Viele Naturerlebnispfade und Infopavillons mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten ergänzen das touristische Angebot und bieten interessante Informationen zu Natur, Kultur und Historie der Naturparkregion.

Im Osten grenzt der Nationalpark Bayerischer Wald an die Naturparklandschaft an, in dem strengere Schutzregeln gelten und die Natur weitgehend ihrer Eigendynamik überlassen bleibt. So haben Naturparkbesucher quasi den „Urwald vor der Haustür“, der zu Exkursionen in die naturbelassene Wildnis einlädt, wie man sie sonst nirgends mehr in Deutschland findet.

Wintersport im Bayernwald

Der Bayerische Wald ist für seinen außerordentlichen Schneereichtum bekannt. Bedingt durch die relativ hohe Lage des Mittelgebirges und ist in den Kammlagen des Vorderen Waldes mit bis zu 120 Tagen Schneedecke und im Hinteren Wald mit bis zu 180 Tagen Schneedecke zu rechnen, die - je nach Winter – auf bis zu 250 cm anwachsen kann. Durchschnittlichen Schneehöhen liegen jedoch bei ca. 40–90 cm, man muss keine Angst haben, darin zu versinken!

Mehrere gut ausgebaute Wintersportzentren bieten alles, was das Herz der Brettlfreunde begehrt: Pisten und Loipen, Skatingbahnen und Snowboard-Strecken für jedes Leistungsniveau vom Skikindergarten bis zur anspruchsvollen Abfahrt. Auf Weihern, Seen und in Eishallen ziehen Schlittschuhläufer ihre Spuren, und das typisch bayerische Eisstockschießen kommt nirgendwo zu kurz. Auf Schneeschuhen erschließt sich den Wanderern der ganze Zauber der Winterlandschaft und ganz gemütlich lässt sich auf geräumten Winterwanderwegen die weiße Pracht bestaunen. Und wer mit Kinder unterwegs ist, wird die Kleinen mit einer Pferdeschlittentour durch die weiße Pracht mit Sicherheit begeistern!

Wohlige Entspannung und mehr

Es wundert nicht, dass sich in den letzte Jahre neben Wandern und Wintersport auch der Wellnessbereich im Bayerischen Wald rasant entwickelt hat. Die Anbieter der Region bieten ihren Entspannung Suchenden Gästen ein 24-Stunden-Wohlfühlerlebnis nach Maß: Wärme, heiße Dämpfe, duftende Öle, Massagen, verschiedenste Bäder, Solarien, Beauty-Behandlungen, Thermen und Fitness-Einrichtungen lassen keine Wünsche offen. Gesundheitsorientierte Wellness bieten die Wellvital-Hotels, deren Arrangements vornehmlich Medical Wellness-Anwendungen umfassen – sowohl aus westlichen als auch östlichen Traditionen.

Daneben bieten die geprüften Kneipp-Bauernhöfe Kuren nach den Grundsätzen des Pfarrer Kneipp: Frisches Wasser, Bewegung in der Natur, gesunde Ernährung, zur Ruhe kommen, Körper, Seele und Geist in Einklang bringen –ganzheitliche Erholung und Entspannung auf hohem Niveau.

Im Heilklimatischen Kurort Bodenmais ergänzen sich die heilsame Natur und moderne Medizin zum Nutzen der Kurgäste besonders harmonisch. In stillgelegten Bergwerken kommen sie in den Genuss der “Bodenmaiser Stollentherapie”, in Bäderabteilungen, Kur- und Fachkliniken werden Rheuma, Herz- und Kreislauferkrankungen, nervöse Erschöpfungszustände und viele andere Leiden behandelt.
Ob Wandern oder Wintersport, ob Wellness-Woche oder ausgewachsene Kur: der Bayerische Wald bietet eine kaum überschaubare Vielfalt an gesunden und wohltuenden Urlaubsmöglichkeiten – und wer einmal da war, kommt gerne wieder!