Das zeichnet ein „echtes“ Wellnesshotel aus

4. Januar 2010

Hotel Guglwald ÖsterreichViele Menschen in Europa - und vor allem auch in Österreich – haben den Wellnessurlaub für sich entdeckt und buchen diesen regelmäßig. Doch sind auch bei Wellnessurlauben die Qualitätsunterschiede häufig enorm und deutlich erkennbar. Aus diesem Grund sollen hier einige Kriterien angeführt werden, die ein gutes und „echtes“ Wellnesshotel ausmachen.

Erstes Kriterium bei einem Hotel ganz allgemein – und deshalb auch bei einem Wellnesshotel – ist seine Lage, also wo das Resort situiert ist. Beste Voraussetzung für eine erholsame Woche ist natürlich, wenn das Hotel in einer ruhigen Lage inmitten der Natur zu finden ist. Hier bieten sich dann tolle Möglichkeiten für entspannende Spaziergänge oder auch Nordic Walking-Einheiten sowie andere sportliche Ausflüge ins Grüne. Weiters sind natürlich die Mitarbeiter des Hotels von entscheidender Bedeutung, denn ein Wellnessurlaub ist eine Dienstleistung, dessen Qualität maßgeblich von den ausführenden Personen bestimmt wird. Qualifizierte Mitarbeiter in allen Bereichen sind das Um und Auf. Das bedeutet es sollten beispielsweise speziell ausgebildete Köche und zusätzliche Ernährungswissenschaftler, sowie Gesundheits- und Fitnesstrainer, um einige Beispiele zu nennen, im Hotel vorhanden sein.

Ein Wellnessbereich mit Pool und einer schönen Saunalandschaft sowie ein Fitnessraum gehören zum Standardrepertoire eines guten Wellnesshotels. Aber auch nach dem Wellnessurlaub sollten die Gäste noch einen Nutzen aus diesem ziehen können. Deshalb sollte auch mentales Training im Programm eines guten Wellnesshotels sein. Den Gästen müssen dabei von erfahrenem und gut ausgebildetem Fachpersonal Techniken und Übungen beigebracht werden, die sie auch in den eigenen vier Wänden jederzeit nachmachen können und welche das Wohlbefinden in stressigen Zeiten erhöhen. Beispiele dazu sind Yoga-Übungen, verschiedenste Stellungen und Übungen zur Muskelentspannung sowie Atemtraining.

Für das Wohlbefinden extrem wichtig ist eine regelmäßige Bewegung. Wellnesshotels sollten ein umfangreiches Angebot an Bewegungs- und Sportmöglichkeiten bieten, damit für jeden Gast die richtige Sportart – die diesem auch Spaß macht – dabei ist. Letztendlich geht es auch noch um die Schönheit, weshalb eine diplomierte Kosmetikerin ein absolutes Muss in einem hochwertigen Wellnesshotel ist.

Wandern, Wellness & Wintersport im Bayerischen Wald

2. Dezember 2009

Bayerischer Wald„Im Bayerischen Wald, im Bayerischen Wald, da werden die Leit’ ja so urururalt“ – so tönte ein Gassenhauer der Volksmusik schon in den 60gern. Lange vor dem Wellness- und Anti-Aging-Boom kündeten die eingängigen Reime von der Langlebigkeit der Alteingesessenen und damit von den gesunden Lebensbedingungen am “grünen Dach Europas”, wie man den Bayerischen Wald auch nennt.

Naturpark und Nationalpark Bayrischer Wald: ein Wanderparadies

Doch nicht nur Wald alleine findet der Reisende vor, der sich in diesem ältesten der europäischen Mittelgebirge aufhält: Zwischen der Donau und den Hochlagen entlang der bayerisch-böhmischen Grenze liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Mit über 300.000 Hektar Fläche gehört er zu den größten Naturparks Deutschlands und ist Teil des größten zusammenhängenden Waldgebietes Mitteleuropas.
Er bietet eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt: Von den Donauauen über die Blumenwiesen des Vorwaldes bis hin zu den Hochlagen-Fichtenwäldern und den Hochmooren an der tschechischen Grenze reicht das Gebiet. Seltene Tier- und Pflanzenarten, Luchs, Fischotter und botanische Seltenheiten wie die Holunderorchis und Arnika kommen hier noch vor.

Gut 6.000 Kilometer markierte Wanderwege und ein Radwegenetz von über 3.000 Kilometern erschließen den Erholungssuchenden die Naturpark-Landschaft. Viele Naturerlebnispfade und Infopavillons mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten ergänzen das touristische Angebot und bieten interessante Informationen zu Natur, Kultur und Historie der Naturparkregion.

Im Osten grenzt der Nationalpark Bayerischer Wald an die Naturparklandschaft an, in dem strengere Schutzregeln gelten und die Natur weitgehend ihrer Eigendynamik überlassen bleibt. So haben Naturparkbesucher quasi den „Urwald vor der Haustür“, der zu Exkursionen in die naturbelassene Wildnis einlädt, wie man sie sonst nirgends mehr in Deutschland findet.

Wintersport im Bayernwald

Der Bayerische Wald ist für seinen außerordentlichen Schneereichtum bekannt. Bedingt durch die relativ hohe Lage des Mittelgebirges und ist in den Kammlagen des Vorderen Waldes mit bis zu 120 Tagen Schneedecke und im Hinteren Wald mit bis zu 180 Tagen Schneedecke zu rechnen, die - je nach Winter – auf bis zu 250 cm anwachsen kann. Durchschnittlichen Schneehöhen liegen jedoch bei ca. 40–90 cm, man muss keine Angst haben, darin zu versinken!

Mehrere gut ausgebaute Wintersportzentren bieten alles, was das Herz der Brettlfreunde begehrt: Pisten und Loipen, Skatingbahnen und Snowboard-Strecken für jedes Leistungsniveau vom Skikindergarten bis zur anspruchsvollen Abfahrt. Auf Weihern, Seen und in Eishallen ziehen Schlittschuhläufer ihre Spuren, und das typisch bayerische Eisstockschießen kommt nirgendwo zu kurz. Auf Schneeschuhen erschließt sich den Wanderern der ganze Zauber der Winterlandschaft und ganz gemütlich lässt sich auf geräumten Winterwanderwegen die weiße Pracht bestaunen. Und wer mit Kinder unterwegs ist, wird die Kleinen mit einer Pferdeschlittentour durch die weiße Pracht mit Sicherheit begeistern!

Wohlige Entspannung und mehr

Es wundert nicht, dass sich in den letzte Jahre neben Wandern und Wintersport auch der Wellnessbereich im Bayerischen Wald rasant entwickelt hat. Die Anbieter der Region bieten ihren Entspannung Suchenden Gästen ein 24-Stunden-Wohlfühlerlebnis nach Maß: Wärme, heiße Dämpfe, duftende Öle, Massagen, verschiedenste Bäder, Solarien, Beauty-Behandlungen, Thermen und Fitness-Einrichtungen lassen keine Wünsche offen. Gesundheitsorientierte Wellness bieten die Wellvital-Hotels, deren Arrangements vornehmlich Medical Wellness-Anwendungen umfassen – sowohl aus westlichen als auch östlichen Traditionen.

Daneben bieten die geprüften Kneipp-Bauernhöfe Kuren nach den Grundsätzen des Pfarrer Kneipp: Frisches Wasser, Bewegung in der Natur, gesunde Ernährung, zur Ruhe kommen, Körper, Seele und Geist in Einklang bringen –ganzheitliche Erholung und Entspannung auf hohem Niveau.

Im Heilklimatischen Kurort Bodenmais ergänzen sich die heilsame Natur und moderne Medizin zum Nutzen der Kurgäste besonders harmonisch. In stillgelegten Bergwerken kommen sie in den Genuss der “Bodenmaiser Stollentherapie”, in Bäderabteilungen, Kur- und Fachkliniken werden Rheuma, Herz- und Kreislauferkrankungen, nervöse Erschöpfungszustände und viele andere Leiden behandelt.
Ob Wandern oder Wintersport, ob Wellness-Woche oder ausgewachsene Kur: der Bayerische Wald bietet eine kaum überschaubare Vielfalt an gesunden und wohltuenden Urlaubsmöglichkeiten – und wer einmal da war, kommt gerne wieder!

Wandern und Wellness im Allgäu

28. Oktober 2009

Wandern im AllgäuAm südlichsten Punkt Deutschlands liegt das Allgäu, das sich über Bayerns Südwesten und Baden-Württembergs Südosten bis nach Österreich erstreckt.
Die hügelig ansteigende Voralpenlandschaft führt hinauf zu den majestätischen Gipfeln im Süden zwischen Widderstein und Geißhorn. „Königliche Aussichten“ genießen Besucher Richtung Neuschwanstein im Osten und hinüber ins Tannheimer Tal. Glitzernde Bergsehen, Höhenwege, lauschige Täler und gewachsene Kulturlandschaften laden zum Erwandern und Erkunden – das Allgäu zählt ganzjährig zu den beliebtesten Touristenregionen in Deutschland.

Das Allgäu erwandern

Wandern und Bergsteigen in allen Varianten wird im Allgäu naturgemäß groß geschrieben: die herrlichen Landschaften mit ihren spektakulären Aussichten erschließen sich in einem weit verzweigte Netz aus gut beschilderten Berg-, Wander-, Terrain- und Spazierwegen, in deren Erhaltung die Allgäuer viel investieren.

Der schönste und beliebteste Bergwanderweg der Allgäuer Alpen ist der „Heilbronner Weg“ in den Nördlichen Kalkalpen: eine Höhentour entlang an Bergwiesen, Felsmassiven und Bergseen, die in unvergesslicher Erinnerung bleibt. Der Weg verbindet auf durchschnittlich 2500m Höhenmeter die Kemptener Hütte mit der Rappenseehütte und ist damit der höchst gelegene Höhenweg Deutschlands.

Wer es ein wenig softer angehen will, findet im Allgäu viele informative Naturlehrpfade, Themenwege und Alppfade. Z.B. der Kulturpfad Schutzengelweg, der in Bayerns größtem Naturschutzgebiet die Entstehung der Alpen, ihre Besiedelung, Nutzung und Kultur vermittelt.
Wer die Stille sucht, ist auf dem naturnahen Pilgerweg der Heiligen Crescentia richtig. Die kulinarische Vielfalt erleben Reisende auf der Westallgäuer Käsestraße, die von Sennerei zu Sennerei die vielen wohlschmeckenden Käsesorten des Allgäus präsentiert. Die Themenwanderwege bieten jedem die passende individuelle Mischung aus Erholung, Erlebnis und Information.

Auch Freunde des Nordic Walking kommen im Allgäu auf ihre Kosten: In Oberstaufen, Burgberg, Schwangau und über zwanzig weiteren Allgäuer Orten gibt es gut ausgebaute Nordic-Walking-Parks mit fachlicher Anleitung, Kursangeboten und Streckenvorschlägen. Zertifizierte Trainer sorgen für die richtige Mischung aus Bewegungs- und Gesundheitstraining im Hill-, Power- oder Body-Walking. Nordic-Walking wurde ja als Sommer-Trainingsmethode für Spitzenathleten im Ski-Langlauf entwickelt, man knüpft hier also an eine lange bekannte Tradition der Wintersportregion Allgäu an.

Wellness: Ernährung, Bewegung und Entspannung

Das Allgäu ist „WellVital-Land Nummer Eins“: nirgends sonst gibt es so viele Orte und Gastgeber, die mit der renommierten bayerischen Qualitätsmarke ausgezeichnet sind. Erholung Suchende finden hier vielerorts Wohlfühlurlaub auf höchstem Niveau: in Luxushotels und Alpenwellnesshöfen, in Kurorten, Heilbädern und Wellness-Thermen.

Alle drei Säulen der Wellness-Bewegung, nämlich Ernährung, Bewegung und Entspannung, können im Allgäu ganz nach persönlichen Wünschen kombiniert werden. Z.B. bietet die Region Gelegenheit zum Heilfasten nach F.X. Mayr, Buchinger oder Hildegard von Bingen. Wer etwas für den Bewegungsapparat tun will, findet vielseitige Angebote mit Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Aquafitness und Funktionsgymnastik.
Oder man trainiert Herz und Kreislauf beim Walking, beim Skilanglauf im Winter, und bei der Wassergymnastik zu jeder Jahreszeit. Zur Entspannung bieten sich gut ausgebaute SPA-Center und Saunalandschaften an, während man in den Wellness-Arrangements der regionalen Anbieter meditative Methoden üben kann: z.B. Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training, Hatha Yoga, Qi Gong und weitere Entspannungstherapien. Abgerundet wird das Angebot mit ortstypischen Spezialitäten wie Bädern aus Molke, Milch, Heu und Bier: Wellness auf „typisch alpine“ Art!

Für einen Wellnessurlaub im Allgäu empfehlen wir z.B. unser Wellnesshotel im Allgäu in Oberstdorf-Tiefenbach oder auch unser Wellnesshotel am Bodensee.

Ayurveda – Teil III: Fernöstliche Heilbehandlungen und Wellness-Angebote

30. September 2009

AyurvedaIm letzten Teil unserer Artikelserie über Ayurveda ging es vornehmlich um die vielfältigen Massagen, die als Ganzkörper- oder Teilmassagen (Kopf, Füße, Rücken) in heute vielen Wellnesshotels und Kur-Einrichtungen angeboten werden.
Dies ist allerdings noch nicht alles, was die alte indische Heilkunst zu bieten hat, die den Anspruch erhebt, ganz im Sinne des Medical-Wellness-Trends dem ganzen Menschen eine gesunde Lebensweise zu vermitteln. Eine Ayurveda-Wellness-Woche kann ein guter Einstieg sein, um auch dauerhaft mehr Bewegung, Entspannung und nicht zuletzt eine gesündere Ernährung in die eigene Lebenspraxis zu bringen.

Ayurvedische Diagnosen

Anders als die eher technischen Diagnoseverfahren der westlichen Medizin basieren Ayurvedische Diagnosen auf Augenschein und Berührung: Um die individuelle Verteilung der drei Energien (Doshas) zu bestimmen und Störungen im Gleichgewicht festzustellen, beachtet der Arzt alle Aspekte der körperlichen Erscheinung wie Stimme, Augen, Hautbild und die Gesamterscheinung. Berühmt ist die Puls- und die Zungendiagnose, beides Verfahren, die Erfahrung erfordern und dem Arzt Aufschluss über vorhandene Krankheitsbilder geben, ohne dass eine chemische Analyse erforderlich wäre.
Wer eine Ayurveda-Kur bucht und zum Einstieg solche aufwändigen Diagnosen erlebt, bekommt oft schon allein aufgrund der intensiven Zuwendung und Aufmerksamkeit, die sie erfordern, einen sehr positiven Eindruck von der ayurvedischen Heilkunst. Was der Arzt durch sie erfährt, ist zudem immer ganz individuell, so dass alle weiteren Behandlungen (Massagen, Packungen, Kräutermedizin, Tees etc.) auf die spezielle Situation des Gastes abgestimmt wird.

Ayurvedisch kochen

Viele Hotels und Kur-Einrichtungen bieten passend zur Ayurveda-Kur auch ayurvedische Küche, manchmal sogar Kochkurse an. Auch die Ernährungslehre des Ayurveda zielt auf den Ausgleich der drei Körperenergien (Vata, Pita, Kapha) und empfiehlt dem entsprechend nicht für alle dieselben Nahrungsmittel.
Hat man eine individuelle Diagnose, kann man sich an den daraus resultierenden Empfehlungen orientieren, doch gibt es darüber hinaus Gemeinsamkeiten, die grundsätzlich berücksichtigt werden sollten: Zum Beispiel die Hauptmahlzeit mittags einnehmen, grundsätzlich nur bei Hunger essen, frische Lebensmittel verwenden, keine Zwischenmahlzeiten einnehmen und viel Wasser und Kräutertee trinken. Auch sollten immer alle fünf Geschmacksrichtungen (süß, sauer, salzig, bitter und „zusammen ziehend“) in einer Mahlzeit enthalten sein.

Yoga und Meditation

Ayurveda wird gelegentlich als das „Dach des Yoga“ bezeichnet, denn die harmonisierenden und beruhigenden Bewegungs- und Meditationsübungen waren immer schon ein Teil des indischen „Wissens vom Leben“ (sanskr: Ayurveda). Denn zu einem gesunden Leben gehört auch ein ausgeglichenes Wesen und ein klarer Geist, innere Ruhe und Gelassenheit - also gerade das, was uns im eher hektischen westlichen Leben oft fehlt.
Yoga-Übungen sind damit die perfekte Ergänzung einer ayurvedisch inspirierten Auszeit, doch sollte es ein eher meditativer Yoga-Stil sein, kein „Power-Yoga“, wie er derzeit in Fitness-Centern praktiziert wird. Andere östlich-meditative Bewegungskünste sind ebenfalls geeignet, z.B. Qi Gong und Tai Chi, aber auch Nordic Walking in einer schönen Naturlandschaft entspannt und harmonisiert Körper und Geist.

Ayurveda Teil II - Die Ayurveda-Massagen

10. September 2009

AyurvedaAbhyanga - Ganzkörper-Ölmassage „Liebende Hände“: Warmes Öl wird auf bestimmte Stellen („Marmapunkte“) gegossen, dass dann nach einem genau definierten Verfahren verstrichen und einmassiert wird. Die Massage wird mit Händen und Unterarmen ausgeführt, ist eher sanft und folgt den Körperstrukturen. Das Öl öffnet laut ayurvedischer Lehre die Entgiftungskanäle (Srotas) des Körpers, so dass schädliche Schlacken und Gifte ausgeleitet werden. Gleichzeitig nimmt die Haut über das Öl medizinisch wirksame Substanzen auf, die die drei Energien Vatta, Pitta und Kapha harmonisieren.

Synchron-Abhyanga – dieselbe Ganzkörper-Ölmassage, jedoch mit synchronen Bewegungen von zwei Masseuren („vierhändig“) durchgeführt.

Mukabhyanga: Kopf- und Gesichtsmassage mit Einbeziehung des Oberkörpers. Für das Gesicht wird ein besonderes Öl verwendet und auch hier kommt es darauf an, die richtigen Punkte zu massieren (Marmas, Energiepunkte). Kombiniert wird die Behandlung gerne mit Peelings und Masken. Die Massage soll speziell auf die Gefühle positiv wirken und zum Beispiel bei Liebeskummer helfen. Gerne wird sie mit Armoma-Wickeln und einem Peeling kombiniert angeboten.

Padabhyanga - Ayurvedische Fußmassage: Eine wohltuende Massage, die über die Behandlung der Reflexzonen gesamten Organismus kräftigt. Mit Öl oder warmem Ghee (Butterfett) werden Füße, Waden und Knie ausgestrichen und massiert. Rauhigkeit, Hornhaut und Steifheit wird beseitigt, die Füßen gewinnen an Kraft und Stabilität. Schlafstörungen bessern sich und auch Nervosität wird gelindert.

Udvarthana – Pulvermassage: rotes Sandelholzpulver, Kalmuspulver oder Kräuterpulver wird mit schnellen, energetisierenden Strichen einmassiert. Die Massage belebt und erfrischt, die Haut wird durch den Peeling-Effekt seidig weich und Cellulite kann reduziert werden. Es gibt Varianten mit und ohne Öl vor bzw. in Mischung mit dem Pulver. Udvartana wird auch gerne zur Unterstützung von Gewichtsreduktion eingesetzt.
Ölgüsse und Schwitzbäder

Shirodara – der Stirnölguss, die vielleicht bekannteste Ayurveda-Behandlung. Übersetzt bedeutet der Name „den Himmel öffnen“. Für mindestens eine halbe Stunde, oft deutlich länger, wird ein feiner Strahl warmen Sesamöls (36 Grad Celsius) in langsamen Pendelbewegungen die Stirn geführt. Die Behandlung hilft gegen den Alltagsstress und löst Verspannungen, hilft bei Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, depressiven Verstimmungen und Tinnitus. Die Behandlung kann mit einer Kopf- oder Ganzkörpermassage kombiniert werden.

Svedana - das Schwitzbad: ein Kräuterdampfbad, das gerne nach einer Ganzkörpermassage angewendet wird. Der Körper beginnt im Kräuterdampfbad langsam zu schwitzen, doch bleibt der Kopf durch die Hilfe feuchter Tücher angenehm kühl. Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt, die durch die Massagen gelösten Giftstoffe werden ausgeleitet.